Termine

Montag, 21. August
18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Veranstaltung:
Simone Raatz und "Selbst Aktiv Sachsen" stellen sich vor

Hotel "Regenbogenhaus", Freiberg

Dienstag, 22. August
08:30 Uhr - 15:30 Uhr
Perspektivwechsel Liga Freie Wohlfahrtspflege
Jugendherberge Falkenhain, Mittweida

Mittwoch, 23. August
09.00 Uhr bis 11.30 Uhr
 „Bürgerdialog zur Zukunft Europas - europapolitisches Schülerforum Mittweida“ 
Städtisches Gymnasium Mittweida 
19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Podiumsdiskussion Bundestagswahl 2017
Goldener Löwe, Bobritzsch-Hilbersdorf

Donnerstag, 24. August
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Markt in Freiberg
11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Dörfer-Tour
Frauenstein
13:30 Uhr - 15:00 Uhr
Dörfer-Tour
Voigtsdorf
16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Interview Jugendforum Döbeln
Treibhaus e.V. Café Courage
19:00 Uhr - 21.00 Uhr
"Küchentisch mit Martin"
Döbeln

Freitag, 25. August
12.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Übergabe Zuwendungsbescheid für Sanierung Kultur- und Veranstaltungszentrum Goldener Löwe
Hainichen
18:00 Uhr
15. Jahrmarkt
Sachsenburg

Samstag, 26. August 
13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Breitscheid-Straßenfest

PM vom 25.04.2017
Hochschulen tun sich schwer mit ihrer Rolle als gute Arbeitgeber

Dr. Simone Raatz, zuständige Berichterstatterin:

Mehr als jede vierte Lehrveranstaltung an deutschen Hochschulen wird von Lehrpersonal gehalten, das keinen festen Vertrag hat. Obwohl darunter die Studien- und Beschäftigungsqualität leidet, sehen die meisten Hochschulleitungen kaum Bedarf für Veränderung. Es ist daher an der Zeit, verantwortungsvolle Personalentwicklung zu einem verbindlichen Förderkriterium zu machen.

"Die Mehrheit der Leitungen deutscher Hochschulen sprechen sich nach wie vor für sehr hohe Befristungsquoten aus. Laut der Rektorinnen und Rektoren sollten optimalerweise 57 Prozent der Beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prinzipiell Zeitverträge haben, so die Erhebung des aktuellen Hochschul-Barometers. Von einer Verantwortung als Arbeitgeber ist hier wenig zu spüren.

Dabei sind gute Forschung und Lehre dringend auf gute Arbeitsbedingungen sowie planbarere Karriereperspektiven angewiesen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich daher in der aktuellen Legislaturperiode erfolgreich für die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie den Pakt für den Wissenschaftlichen Nachwuchs eingesetzt.

Jetzt müssen sich auch die Hochschulen und Forschungseinrichtungen als verantwortungsvolle Arbeitgeber zu planbaren Karrierechancen bekennen. Umso mehr irritiert die fehlende Bereitschaft von Rektoraten und Präsidien, mehr Dauerstellen zu schaffen. Um den notwendigen Struktur- und Sinneswandel zu beschleunigen, setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion dafür ein, die Grundfinanzierung an Hochschulen zu erhöhen, damit endlich die Karriereperspektiven verbessert werden und vor allem mehr unbefristetes Personal an Hochschulen beschäftigt werden kann. Prekäre Beschäftigung in der Wissenschaft muss endlich ein Ende haben.

© 2013 | Simone Raatz