Termine

Montag, 21. August
18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Veranstaltung:
Simone Raatz und "Selbst Aktiv Sachsen" stellen sich vor

Hotel "Regenbogenhaus", Freiberg

Dienstag, 22. August
08:30 Uhr - 15:30 Uhr
Perspektivwechsel Liga Freie Wohlfahrtspflege
Jugendherberge Falkenhain, Mittweida

Mittwoch, 23. August
09.00 Uhr bis 11.30 Uhr
 „Bürgerdialog zur Zukunft Europas - europapolitisches Schülerforum Mittweida“ 
Städtisches Gymnasium Mittweida 
19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Podiumsdiskussion Bundestagswahl 2017
Goldener Löwe, Bobritzsch-Hilbersdorf

Donnerstag, 24. August
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Markt in Freiberg
11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Dörfer-Tour
Frauenstein
13:30 Uhr - 15:00 Uhr
Dörfer-Tour
Voigtsdorf
16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Interview Jugendforum Döbeln
Treibhaus e.V. Café Courage
19:00 Uhr - 21.00 Uhr
"Küchentisch mit Martin"
Döbeln

Freitag, 25. August
12.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Übergabe Zuwendungsbescheid für Sanierung Kultur- und Veranstaltungszentrum Goldener Löwe
Hainichen
18:00 Uhr
15. Jahrmarkt
Sachsenburg

Samstag, 26. August 
13:00 Uhr - 18:00 Uhr
Breitscheid-Straßenfest

05.05.2017
Keine Studiengebühren für EU-Ausländer

Ein Gespenst geht um an den Hochschulen im Südwesten Deutschlands. Einmal mehr wurden in dieser Woche Studiengebühren in Baden-Württemberg eingeführt. Bereits ab dem kommenden Wintersemester wird ein Betrag von 3000 Euro pro Studienjahr fällig - zumindest wenn man das Pech hat, nicht aus Europa zu kommen. Denn die grün-schwarze-Landesregierung bittet zunächst nur EU-Ausländer zur Kasse.

Die Union ist seit Langem als Freund von Bildungsgebühren bekannt. Besonders pikant ist daher die Rolle der Grünen, die ursprünglich für die Abschaffung der Studiengebühren ins Amt gewählt wurden. Jetzt wollen sie damit Geld im Hochschulsektor sparen.
Bildung ist aber ein Menschenrecht und keine Ware, für die je nach Haushaltslage ein Preis verlangt werden kann.

Gerade durch seine Gebührenfreiheit hat das deutsche Hochschulsystem über Jahrzehnte entscheidend zur Entwicklungszusammenarbeit gerade mit Schwellenländern beigetragen. Außerdem haben Studien längst eindrücklich belegt, dass ausländische Studierende selbst kurzfristig die verursachten Kosten wieder ausgleichen und langfristig wichtige Brücken in die Welt darstellen.

© 2013 | Simone Raatz